Unser altes ClubhausGründung des VereinsTrotz Löschwasserschäden im Parkettboden war die Halle viel zu schade als Lagerhalle umfunktioniert zu werden. So wurde aus den Gedankenspielen eine Tanzsportstätte einzurichten schnell Realität. Da der bisherige Verein nur wenig Interesse an dem Zweigbetrieb in Neuwied hatte, die damals 16 Tänzer aber an der immer gemütlicher werdenen Stätte festhalten wollten, erfolgte am 16. Januar 1986 die Gründung des Tanzsportclub Neuwied e. V.. Eine gewisse Gemütlichkeit hatte der Saal mit seinen benachbarten Wirtschafts- und Büroräumen während seines jahrelangen "Dornröschenschlafs" bewahrt, war er doch früher als Kantine und Tagungssaal eines holzverarbeitenden Unternehmens genutzt worden. Ausbau des Spiegelsaales
Neben der Mitgliederzahl wuchs mit der Zeit auch der Trainingsraum, denn eine benachbarte Staplerwerkstatt auf dem seit einem Brand stilliegenden Werksgelände konnte übernommen werden. Schnell wurde, wie immer in Eigenleistung, eine weitere Trainingsstätte geschaffen. Neben dem ob seines mächtigen offenen Kamins nahe dem Schanktresen "Kaminsaal" genannten Standardtrainingssaal gab es nun auch den "Spiegelsaal". Hier fanden nun zumeist unsere Lateintänzer Platz deren Zahl fortan auch zunehmend wuchs. Ein paar Jahre stand uns TSC´lern nun traumhafte Bedingungen zur Ausübung unseres Sports zur Verfügung. Nicht nur wegen dem reichlichen Platz - auch wegen der gemütlichen Atmosphäre in unserem alten Clubheim waren daher unsere Veranstaltungen immer gut besucht. Allein in der Zeit in unserem alten Clubheim in der Rheinstraße wuchs kurzzeitig auch unsere Mitgliederzahl bis über 400 an. Besonders stolz waren wir über sieben mal den ersten Platz auf der jährlichen rheinland-pfälzischen Rangliste der Landesmeister und einen Süddeutschen Meistertitel des TSC Paares Susanne Alt und Patrick Zimmermann. Brand und Renovierung
Zur Schiksalsstunde drohte der 06. Oktober 1997 für den TSC zu werden. Mitten in der Nacht wurden Mieter des Vereins (auch Tänzer, die in einem über dem Wirtschaftsbereich wohnten) durch einen Brand im Dachstuhl des Kaminsaals aus dem Schlaf gerissen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, der Schaden war für unseren Verein aber immens. Herabstürzendes Gebälk und Löschwasser hatten das gerade erst neu verlegte Parkett zerstört. Den Kopf wollte aber niemand hängen lassen, denn durch die unbürokratische Hilfe des Vermieters, die schnelle Abwicklung über die Versicherung und einen "Kraftakt an Eigenleistung" war der Saal nach rund drei Monaten fast noch schöner als zuvor. Und weil wir gerade am arbeiten waren wurde auch der vom Brand verschonte Spiegelsaal mit neuen Parkett ausgestattet. Die Freude hielt allerdings nur kurz, denn das gesamte ehemalige Fabrikgelände rundum wurde zur selben Zeit an ein französisches Stahlwerk verkauft. So wechselte auch der Vermieter. Dem Bau eines neuen Werkes fiel wenige Monate später im Sommer 1999 der Spiegelsaal, die Wirtschaftsräume und angrenzende Gebäude der Spitzhacke zum Opfer. Durch die großzügige Unterstützung der Franzosen, gab es aber nun erstmals Gedankenspiele zur Erstellung eines eigenen Clubhauses. In einer außerordentlichen Hauptversammlung wurde dem Vorstand für dieses große Vorhaben das Vertrauen ausgesprochen und es begann der zweite "Kraftakt" innerhalb weniger Monate für die Mitglieder: Mit Hilfe von Eigenleistung ein eigenes Clubhaus zu bauen. | Facebook Bildergalerie Landesmeisterschaften 2012: Tags ![]() ![]() ![]() ![]()
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