Die Wertung mit Plus-/Kreuzzeichen

In Vor- oder Zwischenrunden haben die Wertungsrichter oft nur anzugeben, wer in der folgenden Runde stehen soll. Dazu kreuzen sie auf ihrem Wertungszettel beispielsweise in Einzelwettbewerben bei jedem Tanz die Paare an, die nach ihrem Urteil weiter kommen sollen.
 

In Einzelwettbewerben müssen sie dabei mindestens die Hälfte aber höchstens 2/3 der Paare ankreuzen. Die entsprechende Anzahl der erlaubten Kreuze ist dabei zu runden. Z.B. gibt es für 12 Paare also 6 - 8 Kreuze, für 13 Paare 7 - 9 Kreuze und für 14 Paare ebenfalls 7 - 9 Kreuze usw. Durch die Grenzen für die zu vergebenden Kreuze soll sichergestellt werden, dass der Turnierleiter eine sinnvolle Auswahl für die nächste Runde treffen kann. Bei sehr wenigen oder sehr vielen Kreuzen fällt es sonst schwer, eine geeignete Trennlinie zu ziehen.

Die Wertungsrichter dürfen keine Änderungen mehr an ihren Beurteilungen vornehmen, wenn der entsprechende Tanz vorbei ist. Außerdem sind sie dafür verantwortlich, dass sie eine entsprechende Anzahl an Kreuzen vergeben. Ebenso kann ein Wertungsrichter gegebene Kreuze auch wieder streichen. Alle Änderungen muss er mit Unterschrift abzeichnen.

Nach einer Runde müssen dann die Wertungsrichter für jedes Paar alle Kreuze zusammenzählen bzw. eine Null angeben. Diese Summen gehen dann in die Wertungstabelle der Turnierleitung ein. Die Paare werden dann nach der Summe an Kreuzen geordnet und die Paare mit den meisten Kreuzen kommen weiter. Bis zu einer Endrunde sind das immer mindestens die Hälfte der Paare.
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Landesmeisterschaften 2012:
RLP-Meisterschaften in den Lateintänzen für die Kinder-, Jugend-, Junioren- und Hauptgruppe-Paaren in allen Leistungsklassen

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